Hier werden einige der Grundlagen aufgelistet, die die Basis meiner spirituellen und intuitiven Planung- und Beratungspraxis sind. Die entstehenden Entwürfe basieren auf Informationen von den Bauinteressierten, auf den Vorgaben durch das Grundstück und das Baurecht, auf meinen spirituellen Grundlagen und der intuitiven Zusammenführung dieser Aspekte.

Baustoffe

Die beim Bau eines Hauses verwendeten Stoffe sollten so unbehandelt und natürlich sein wie möglich, da sie dann dem Menschen entsprechen. Felsen sind natürlicher als Holz und dieses natürlicher als Mauersteine und Beton. Lehmputz reguliert die Luftfeuchtigkeit besser als Kalkputz, dieser besser als Kalk-Zementputz und als Gipsputz. Bei Holz gibt es eine ähnliche Abstufung: Mondphasenholz > Bauholz > Konstruktionsvollholz > OSB-Platten > Spanplatten. Es gibt teilweise preisliche oder konstruktive Notwendigkeiten für den Einsatz von stärker verarbeiteten Baustoffe, doch sollte dieser Anteil gering gehalten werden und je weiter er von den Innenräumen entfernt eingesetzt wird, desto besser.

Die Qualität der Baustoffe ist zuerst aus baubiologischer Sicht zu beurteilen, also wie sie auf den Menschen wirken. Zum anderen aus ökologischer Sicht, also ob sie bei der Herstellung oder durch den Transport die Umwelt mehr als nötig belasten.

Bei Häusern dominieren bisher klare, kantige und eckige Formen, da sie einfacher hergestellt und transportiert werden können. Sie entsprechen dem männlichen Prinzip. Diese Formen wirken klar strukturiert und übersichtlich aber auch dominant und kühl. Rundere Formen sind selten anzutreffen, da sie aufwendiger herzustellen und einzuarbeiten sind. Sie entsprechen dem weiblichen Prinzip; wirken natürlicher und harmonischer. An ihnen können energetische Ströme einfacher entlang gleiten, ohne dass es zu Strömungsabrissen und Verwirbelungen kommt.

Winkel und Pfeiler, die in Räume hineinragen oder außen an Gebäuden positioniert sind, wirken als Formenstrahler, d.h. sie geben fokussierte Energiestrahlen ab. Diese gebündelte Energie ist für das menschliche System anstrengend, da die Wirkung stark und eindringend ist. Einen guten Ausgleich zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip stellen offene Winkel dar (deutlich > 90°). Einen ähnlichen Effekt haben abgerundete Kanten wie z. B. Reetdächer, die bei gleicher Form harmonischer wirken als Pfannendächer.

Formen

Heilige Geometrie

Die heilige Geometrie wird als Grundlage der Schöpfung und des Lebens betrachtet. Sie gilt als schöpferisches Prinzip, welches als eine Grundlage der Erkenntnis und der Entwicklung des Menschen angesehen wird.

Wenn von der heiligen Geometrie gesprochen wird, werden als erstes der Goldene Schnitt, die Blume des Lebens, die platonischen Körper und der Torus genannt.

Der Goldene Schnitt beschreibt ein Teilungsverhältnis, bei dem sich eine größere Strecke zur kleineren verhält, wie die Summe der beiden zur größeren Strecke. Der Teiler der Strecken ist stets die Zahl Phi (1,618…), die sich in vielen Phänomenen der Natur zeigt. Die Fibonacci-Zahlenreihe nähert sich größer werdend auch immer mehr diesem Wert an. Beispielsweise folgt die Verästelung von Bäumen und Schneckenspiralen dieser Zahlenreihe. Der Goldene Schnitt zeigt sich bei Pflanzen in der Anordnung und dem Aufbau von Blättern und beim Menschen in dem Verhältnis der durch Gelenke unterteilten Gliedmaßen.

Das heilige Symbol für den Goldenen Schnitt ist das Pentagramm, bei dem sich sämtliche Linien im Goldenen Schnitt teilen. Sowohl das Äußere, als auch das innere Pentagramm, das sich in dem sich in der Mitte ergebenden Fünfeck zeichnen lässt, folgen auf diese Weise dem Goldenen Schnitt.

Der goldene Schnitt ist die einzige Proportion, in der das Ganze sich im Verhältnis der Teile zueinander wiederspiegelt. „Wie oben, so unten“ „Wie im Großen, so im Kleinen“ Der Goldene Schnitt ist diejenige Geometrie, die schon in der einfachen Teilung einer Strecke an den fraktalen Aufbau des Universums erinnert.

Vielleicht wird der Goldenen Schnitt deshalb von fast allen Menschen als besonders ästhetisch empfunden und wurde früher daher von so vielen Künstlern und Architekten ausgiebig verwendet.

Die platonischen Körper sind dreidimensionale Körper, bei denen alle Seitenflächen gleichseitige Vielecke sind. Sie sind die Polyeder mit der größtmöglichen Symmetrie und werden deswegen auch reguläre oder regelmäßige Körper genannt.

Ihre Namen stammen aus dem Griechischen und beziehen sich auf die Anzahl ihrer Flächen: Tetraeder (Vierflächner aus vier Dreiecken), Hexaeder (Sechsflächner bzw. Würfel aus sechs Quadraten), Oktaeder (Achtflächner aus acht Dreiecken), Dodekaeder (Zwölfflächner aus zwölf Fünfecken) und Ikosaeder (Zwanzigflächner aus zwanzig Dreiecken). Den verschiedenen Körpern werden unterschiedliche Elemente und geistige Wirkkräfte zugeordnet.

 

Die Blume des Lebens ist eine Struktur, die aus einer Vielzahl von Kreisen besteht, deren Mittelpunkte jeweils auf den Kreislinien der sechs umgebenden Kreise liegen. Die Blume des Lebens besteht aus neunzehn Kreisen und verkörpert den Ursprung allen Seins. Sie ist ein Symbol für die vollkommene Gesetzmäßigkeit und Schönheit.

Das Symbol (oder Andeutungen) findet sich überall auf der Welt – in den Pyramiden in Ägypten, Mexiko und Peru, in Kirchen in ganz Europa, über Indien bis nach China und Japan.

Die sieben Kreise im Zentrum der Blume des Lebens bilden die so genannte „Saat des Lebens“.

Der Torus ermöglicht es durch seine komplexen Strukturen, sich und das dazugehörige energetische Feld aufrecht zu erhalten. Das Magnetfeld unseres Herzens und auch das der Erde haben die Form eines Torus‘. Viele Modelle des Elektrons haben ebenfalls diese Form. Es ermöglicht uns, Lebensenergie in einer stabilen Struktur zu halten und fließen zu lassen. Ohne den zentralen Energiewirbel, und die zentripetalen Kräfte würde jede Form sofort zerfallen und könnte keine Lebensenergie halten. Je besser unser Energiefeld im Einklang mit der Geometrie des Feldes ist, je optimaler der Fluss in unserem Torus, desto mehr Lebensenergie können wir in unserem Torus halten und desto mehr Bewusstsein erlangen wir.

Hermetische Prinzipien

Die 7 hermetischen Prinzipien gelten als Urprinzipien und werden Hermes Trismegistos, dem „dreimal großen Meister“, zugeschrieben. Die Weitergabe der hermetischen Lehre erfolgte zumeist ausschließlich in Form einer grundlegenden Sammlung – einem Kompendium, das bis heute als „Kybalion“ bekannt ist. Die heute bekannte Darlegung dieser Geheimlehre erschien erstmals im Jahre 1908 in Schriftform.

Das Kybalion als Hauptwerk der Hermetik beinhaltet die 7 hermetischen Prinzipien, welche als Wegweiser aller Weisheitslehren gelten und mittlerweile auch in großen Teilen wissenschaftlich belegt werden konnten. Es handelt sich um:

Das Prinzip der Geistigkeit

Das Prinzip der Entsprechung/Resonanz

Das Prinzip der Schwingung

Das Prinzip der Polarität

Das Prinzip des Rhythmus/Wandels/Zyklus

Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Das Prinzip des Geschlechts/der Schöpfung

Rituale

Rituale sind geeignet, um einen  Raum zu öffnen, in dem geheiligte Handlungen vorgenommen werden können. Sie werden durchgeführt, um ein Grundstück auf die Bautätigkeit vorzubereiten, um den Grundstein zu legen, den Segen für das Haus zu sprechen oder um Räume und Plätze im Haus zu weihen. Das bekannteste Ritual im Rahmen einer Bautätigkeit ist das Richtfest, bei dem der Segenspruch für das Haus vorgetragen wird.

Die Rituale sollten klar formuliert sein und mit einer stimmigen Haltung und Intention gesprochen bzw. vorgenommen werden. Sie wirken auf der Informationsebene tief und dauerhaft in Wesenheiten hinein.

Symbole

Symbole sind zwei- oder dreidimensionale Informations- oder Bedeutungsträger eines geistigen Prinzips oder einer Intention. Unser Unterbewusstsein ist in der Lage, das hinter dem Symbol stehende Sinnbild wahrzunehmen und die Botschaft zu verstehen. Der Einsatz von Symbolen beim Bau eines Hauses dient dem Erreichen von bestimmten Zielen oder dem Hervorheben von Bedeutungen, die den Menschen wichtig sind.  Die heilige Geometrie ist gefüllt von symbolhaften Charakteren.

Sternzeichen und Elemente

Die Sternzeichen der bauinteressierten Menschen deuten über die ihnen innewohnenden Urprinzipien auf unbewusste Aspekte oder Aufgaben hin, die in den Planungsprozess integriert werden wollen. Wir sind nicht zufällig in diese Sternenkonstellation hineingeboren worden. Sie weist uns auf Vorlieben hin, die bedacht werden wollen und andererseits auf Aufgaben, die wir bewältigen sollen.

Die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft beeinflussen unser Leben und Fühlen. Normalerweise sind die Elemente den Sternzeichen entsprechend unterschiedlich ausgeprägt bei den Menschen. Sie drücken sich in Vorlieben, Verhalten, Lieblingsfarben und auch -formen aus. Die Elemente wollen so bedacht werden, dass wir unser Leben in Fülle genießen können.

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